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Ministerin Anne Spiegel zu Gast in der Flüchtlingsberatungsstelle des Kinderschutzbundes in Schifferstadt

Die diesjährige Sommerreise von Staatsministerin Anne Spiegel steht ganz im Zeichen von Integration. Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und des Landkreises sowie des Paritätischen Landesverbandes und einer Gruppe syrischer Frauen, machte sich Ministerin Anne Spiegel am 2. August ein Bild von dem Pilot-Projekt „MiMi“ in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes in Schifferstadt.

Um das Wissen von Migrantinnen und Migranten über Gesundheit und die Nutzung des Deutschen Gesundheitsdienstes zu verbessern, wurde 2003 das Projekt „MiMi – Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Deutschland“ vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. entwickelt. Das Projekt kooperiert mit der Migrationsfachdienststelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Ein Dach für das Projekt stellt der dortige Kinderschutzbund zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr über die gelungene Kooperation zwischen der landesgeförderten Flüchtlingsberatungsstelle des Kinderschutzbundes und dem Projekt MiMi. Es ist nicht immer leicht die jungen Frauen mit ihren Familien und Ihren spezifischen Problemen und Bedürfnissen abzuholen. Dies gelingt mit muttersprachlichen Informationsangeboten in der ihnen bekannten Beratungsstelle besser. Die Frauen schöpfen Vertrauen zu den Migrantinnen, die schon gut in Deutschland integriert sind, und sie lernen etwas z.B. über unser Gesundheitssystem. Denn erst wenn die Frauen unsere Angebote zur Vorsorge und Beratung kennen, können sie diese auch eigenverantwortlich wahrnehmen. Da wo es solche Projekte nicht gibt, müssen natürlich ausgebildete Sprachmittler oder auch Dolmetscher eingesetzt und auch finanziert werden.“, so die stv. Landesvorsitzende des Paritätischen Regine Schuster.

Ein Ziel des Pilot-Projekts ist es, bei Menschen mit Migrationshintergrund die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und für Maßnahmen zur Prävention zu stärken und langfristig einen Beitrag zur Reduzierung von Ungleichheiten bezüglich der Gesundheitschancen zu leisten indem ihnen die gleichberechtigte Inanspruchnahme von Vorsorgeangeboten der Regelversorgung sowie der Zugang zu relevanten Gesundheitsinformationen ermöglicht beziegungsweise erleichtert wird.

 

  • Weitere Informationen zum MiMi-Projekt finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zum Deutschen Kinderschutzbund Rhein-Pfalz-Kreis e.V.in Schifferstadt finden Sie hier.


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